MS Todesstrafe 1510

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Treffen: Jeden zweiten Mittwoch, 19:00, im Haus der Familie, Krummer Timpen 42, Münster.

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Myanmar-Konferenz, 15.06.2013

Wie können die Menschenrechte gestärkt werden?

Am Samstag, den 15. Juni 2013 findet in Münster eine Konferenz zur Menschenrechtslage in dem südostasiatischen Land Myanmar/Burma/Birma statt, und zwar von 15.00 Uhr bis 19.00 Uhr im Raum 208/209 der Volkshochschule Münster, Aegidiimarkt 3, 48143 Münster.

Ziel ist, die zurzeit beeindruckenden Reformbemühungen der Regierung und der Gesellschaft in Myanmar zu bewerten und der Regierung konstruktive Vorschläge zur weiteren Verbesserung der Menschenrechte zu empfehlen.

Die Teilnehmer/innen sind:

  • U Nwe Aung, Ex-Direktor der Nacional Council of the Union of Burma (NCUB) (Europe) und Burma Büro Köln
  • Christoph Strässer, Mitglied des Ausschusses für Menschenrechte und humanitäre Hilfe des Dt.Bundestages (SPD)
  • Dr. Hans-Bernd Zöllner, Dozent, Berater, Buchautor, ehem. evang. Pastor in Thailand (auch für Birma zuständig)
  • Christina Grein, Burma-Initiative im Asienhaus in Köln
  • Phuong Le Trong, Dozent an der Uni-Bonn, Abt. für Südostasienwissenschaften
  • Ulrich Delius, Gesellschaft für bedrohte Völker, e.V., Göttingen
  • Ruprecht Polenz, Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Deutschen Bundestages (CDU)
  • Tanja Gohlert, European Burma Office (EBO) in Brüssel
  • Bernd Forster, Myanmar Koordinationsgruppe von Amnesty International, München

Die Moderation hat Dr. Ludger Weckel. Die Veranstalter sind Amnesty International, Gruppe 1510 Münster, und die Volkshochschule Münster.

Aktion Rote Hand – Gegen den Einsatz von Kindersoldaten

Nach Jahrzehnten der Diktatur und des Bürgerkriegs gilt die Demokratische Republik Kongo heute als eines der ärmsten Länder der Welt. Vor allem die östlichen Provinzen des Landes werden nach wie vor von bewaffneten Konflikten zwischen der Armee und verschiedenen Milizen und Rebellengruppen erschüttert. Bei diesen Auseinandersetzungen kommen – trotz eines offiziellen Verbotes – auch Kindersoldaten zum Einsatz.

Die Münsteraner AI-Ortsgruppe für Todesstrafe, Folter und Kindersoldaten hat mit der Aktion Rote Hand ein Zeichen gegen diese menschenrechtswidrige Praxis gesetzt. Bei Veranstaltungen in ganz Münster – dem Hafenfest, dem Internationalen Sommerfest und dem 4tel-Fest – sammelte die Gruppe Unterschriften sowie rote Handabdrücke, das Symbol für den Missbrauch von Kindern in Kriegsgebieten als Soldaten. Viele BesucherInnen unterstützten die Forderungen des Deutschen Bündnis Kindersoldaten und von Amnesty International:

  • „Straight 18“: Mindestalter von 18 Jahren für Soldaten
  • Bestrafung der Verantwortlichen
  • Versorgung, Schutz und Hilfe für geflohene Kindersoldaten
  • Gewährung von politischem Asyl
  • Mehr Geld für Kindersoldaten-Hilfsprogramme
  • Stopp von Waffenexporten

Dabei kamen insgesamt 393 Unterschriften sowie 16 Bögen mit Handabdrücken zusammen. Diese werden von Richard Nawezi (oberes Bild, 2.v.l.), dem Vorsitzenden von Mutoto e.V., im August persönlich an Richard Muyej Mangenz, den Innenminister der DR Kongo, übergeben. Mutoto e.V. (Mutoto ist Swahili und bedeutet Kind) ist ein gemeinnütziger Verein aus Münster, der sich für benachteiligte Kinder und Jugendliche in der Demokratischen Republik Kongo einsetzt.

Mehr zum Thema unter: Child-Soldiers.org sowie Amnesty.de.

(Text: Sebastian Illigens; Photos: Horst Reiter)