MS Todesstrafe 1510

Kontakt: horstreiter@freenet.de

Treffen: Jeden zweiten Mittwoch, 19:30, im Haus der Familie, Krummer Timpen 42, Münster.

Erinnern & Verantworten

Dieses Jahr lädt die Münsteraner Amnesty-Gruppe 1510 anlässlich Ihres 40jährigen Bestehens zu gleich  zwei Podiumsdiskussionen ein, die sich mit den Themen „Erinnern“ & „Verantworten“ auseinandersetzen. Den Auftakt bildet am 21. Mai 2014 die Podiumsdiskussion:

„Gedenkstätten: Erinnerungskultur und Menschenrechte.“

Am 28. November folgt die Diskussion:

„Tribunale: Ende der Straflosigkeit in Sicht?“

Beide Themenfelder verfolgen das Ziel, einen geeigneten Umgang mit Verbrechen gegen die Menschenrechte zu finden. Um selbst einen tiefen Einblick in mögliche Formen der Erinnerungskultur zu erhalten, unternahm die Gruppe, neben weitreichender Recherche, einen Gedenkstättenbesuch nach Auschwitz. Schon hier kristallisierten sich viele Fragen und Erfahrungen heraus, die hoffentlich in den Podiums-diskussionen weiteren Anstoß finden werden.

Die Gruppe lädt alle Interessierten herzlich ein, Teil dieser Veranstaltungen zu sein!

Plakat Erinnern

Gedenkstättenbesuch Auschwitz

Es hatte also geklappt! Wir hatten genug Leute zusammenbekommen, um unsere Gedenkstättenfahrt nach Auschwitz stattfinden zu lassen. Früh morgens um 6 Uhr am 12. März fanden sich alle 20 Teilnehmer und unser Reisebegleiter Michael Sturm am Bremer Platz in Münster ein. Vor uns lag eine Tagesfahrt nach Polen und für die darauf folgenden Tage ein gut organisiertes Programm.

Gedenkstättenfahrt Auschwitz

Gedenkstättenfahrt Auschwitz

Wie es uns über die Tage ergangen ist und welche Erfahrungen wir gesammelt haben, möchten wir hier in kleinen Berichten veröffentlichen.

 

Birkenau Horst ReiterHorst Reiter


 

 

Ann-Kathrin                         OLYMPUS DIGITAL CAMERA
Cloppenburg        
 
 

Gedenkstättenbesuch Auschwitz, 12.-17.03.2014

Liebe Amnesty-Unterstützer_innen,

wir wollen einen letzten Aufruf zur Teilnahme an unserer Reise zur Gedenkstätte in Auschwitz starten.

Da sich unsere Gruppe im Moment mit dem Thema “Erinnern” beschäftigt, haben wir uns überlegt, dass in diesem Zusammenhang dieser Besuch für uns eine große Bereicherung sein wird.

Wir waren in der Lage, eine geführte Reise zu organisieren, die vom Bildungswerk der Humanistischen Union in Essen unterstützt wird. Dazu gehören auch eine Vor- und Nachbereitung, in der die gesammelten Eindrücke verarbeitet werden können.

Allerdings brauchen wir genügend Teilnehmer, um die Reise ermöglichen zu können. Ein Minimum von 20 Personen wird benötigt. Unsere Gruppe selbst ist leider zu klein, um diese Teilnehmerzahl zu stellen. Daher hoffen wir auf viel externes Interesse!

Die Reise wird vom 12.-17 März 2014 stattfinden. Die Kosten betragen rund 220 Euro; darin enthalten sind alle anfallenden Kosten, wie Busfahrt, Mahlzeiten und Übernachtungsmöglichkeit.

Bis zum 8.12. können noch Anmeldungen entgegengenommen werden. Wenn Ihr Interesse habt teilzunehmen, dann wendet euch bitte an Horst Reiter: horstreiter@freenet.de

Angefügt ist der vorraussichtliche Ablaufplan.

Gedenkstättenbesuch Auschwitz

Münster gegen die Todesstrafe

Die Stadt Münster und Amnesty International setzen sich am 30. November wieder gemeinsam für das Leben und gegen die Todesstrafe ein. Du sollst nicht töten! Niemand, auch nicht der Staat, darf einen anderen Menschen zum Tode verurteilen. Jeder Mensch muss die Möglichkeit haben, sich ändern und bessern zu können. Die Todesstrafe führt nicht zu Gerechtigkeit, sondern ist ein Akt der Rache. Vergebung wird dadurch nicht gelehrt. Sie ist eine grausame, unmenschliche Strafe, die zu großem Leid führt. Es gibt andere Methoden, mit denen man die Gesellschaft vor Kriminellen schützen kann. Sie sind wirksamer und nehmen den Menschen nicht das Leben. Oft wurden Menschen hingerichtet, deren Unschuld später bewiesen werden konnte. Wo die Todesstrafe angewandt wird, führt sie nicht dazu, dass es weniger Gewalt gibt, sondern dass die Gewalt sogar noch zunimmt.

Die Stadt Münster ist eine von weltweit 1625 Städten, die sich der Bewegung “Cities for Life – Cities against the Death Penalty” angeschlossen haben. Als symbolisches Zeichen gegen die Todesstrafe lässt die Stadt Münster in der Nacht vom 30.11. auf den 1.12. die Lichter im Rathaus und Stadtweinhaus an.

Amnesty International hält am Samstag den 30.11. von 16.00 bis 22.00 Uhr eine Mahnwache vor dem Rathaus der Stadt Münster ab. Dazu werden Informationen zur derzeitigen Lage der Todesstrafe verteilt und Unterschriften zur Abschaffung der Todesstrafe auf den Karibikinseln Barbados und Trinidad/Tobago gesammelt.

Aktionen gegen die Todesstrafe

Am 10. Oktober war Internationaler Tag gegen die Todesstrafe.

Um auf dieDSCI0277 (1)sen Tag aufmerksam zu machen, führten wir einen Informationstand vor dem Stadthaus I in Münster durch.

Die Stadt Münster und Amnesty International setzen sich am Samstag, den 30. November, gemeinsam für die Abschaffung der Todesstrafe ein. Seit 2007 nimmt die Stadt Münster an dem Projekt “Städte-Aktionstag gegen die Todesstrafe” teil. Mittlerweile beteiligen sich weltweit mehr als 1.500 Städte daran. Als symbolisches Zeichen gegen die Todesstrafe lässt die Stadt Münster in der Nacht vom 30.11. auf den 1.12. die Lichter im Rathaus an. Dieses Datum geht zurück auf den 30. November 1786. An diesem Tag schaffte der erste europäische Staat die Todesstrafe ab: das Großherzogtum Toskana.
Amnesty International unterstützte dieses Projekt von Anfang an. Denn die Todesstrafe ist keine angemessene Antwort auf Mord und Kriminalität. Wo sich der Staat zum Richter über Leben und Tod aufschwingt, nimmt nicht Gerechtigkeit ihren Lauf, sondern Rache und Vergeltung.

Wir halten am Samstag, den 30.11. eine Mahnwache vor dem Rathaus der Stadt Münster ab, von 16.00 Uhr bis 22.00 Uhr. Mit Informationen und mit zwei Petitionen zur Abschaffung der Todesstrafe auf den Karibik-Inseln Barbados und Trinidad/Tobago wollen wir die Botschaft unmissverständlich kundtun: Staaten können nicht gleichzeitig die Menschenrechte achten und die Todesstrafe verhängen und vollstrecken.

Wer bei dieser Mahnwache mitmachen möchte, der melde sich bei horstreiter@freenet.de und/oder kommt zu unserem Gruppentreffen am 13. November um 19.30 Uhr im Haus der Familie, Krummer Timpen 42.