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Gruppe 1178
Aktuelles

Peking 2008 als Chance - ai fordert "Gold für Menschenrechte"

Berlin, 07. Dezember 2007 - Anlässlich des Internationalen Tags der Menschenrechte (10. Dezember) hat amnesty international (ai) China an das Versprechen erinnert, im Zusammenhang mit den Olympischen Sommerspielen in Peking die Lage der Menschenrechte ... [mehr]

Vergewaltigung in Uniform: Die stille Waffe der Polizei und Armee in Nigeria

Berlin, 22. November 2007 - Immer wieder werden in Nigeria Mädchen und Frauen auf Wachen oder in Kasernen vergewaltigt. Die Täter sind Polizisten und Soldaten im Dienst, ihre Opfer Schulmädchen, Schwangere, ältere Frauen. ?Mehr als die Hälfte der Vergewaltigungen, ... [mehr]

Kontakt

Ansprechpartnerin

Elisabeth Nahrath
E-Mail: elisabetta@hugemann.de

Treffpunkt

Katholische Studierenden- und Hochschulgemeinde KSHG,
Frauenstr. 3–6, Münster.

Zeitpunkt

14-tägig, immer mittwochs um 19.30 Uhr.
(Bei Interesse bitte am besten vorher anrufen.)

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Gefangene sind frei!

-jd- Münster. Mit großer Erleichterung reagiert die münsterische ai-Gruppe 1178 auf die Freilassung zweier gewaltloser ägyptischer Gefangener, die die Gruppe zwei Jahre lang betreute. Der 32 Jahre alte agrartechnische Ingenieur Mohamed Ahmed Kamal Abdul Quadr al-Akhal sowie der 46 Jahre alte Bauunternehmer Mohamed Mohamed Mohamed Iman waren im November 2001 mit drei weiteren Mitgliedern der opositionellen Muslimbruderschaft verhaftet und von einem Militärgericht wegen Mitgliedschaft in einer illegalen Organisation zu einer dreijährigen Haftstrafe im Mazrá-at-Tora-Gefängnis verurteilt worden.

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09.06.05, 23:04:23

Unsere Arbeitsschwerpunkte

Unsere Gruppe besteht aus Mitgliedern, die schon länger bei ai sind, und einigen Studenten, die sich erst seit ein paar Jahren oder Monaten für ai engagieren. Über weitere tatkräftige Unterstützung würden wir uns natürlich sehr freuen.

Wir arbeiten im Moment an einem ägyptischen Fall. Die zwei Juristen Mukhtar Muhammad Mohib Al-Din Nouh und Khalid Muhammad Ahmad Badawi sind Mitglieder der Muslimbruderschaft, seit Mitte Oktober in Haft und wurden am 19. November durch ein Militärgericht zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren wegen Mitgliedschaft in einer illegalen Organisation verurteilt.

amnesty betrachtet sie als gewaltlose politische Gefangene und fordert daher die sofortige und bedingungslose Freilassung, da

  1. das Verfahren nicht internationalen Standards entsprach (das Militärgericht bestand nicht aus unabhängigen Richtern, zudem besteht keine Möglichkeit, Rechtsmittel einzulegen) und
  2. die Verurteilung gegen die Meinungs- und Vereinigungsfreiheit verstößt.

Die Muslimbruderschaft setzt sich für einen islamischen Staat ein, lehnt jedoch Gewalt ab. Sie ist in Ägypten verboten.