Berlin, 07. Dezember 2007 - Anlässlich des Internationalen Tags der Menschenrechte (10. Dezember) hat amnesty international (ai) China an das Versprechen erinnert, im Zusammenhang mit den Olympischen Sommerspielen in Peking die Lage der Menschenrechte ... [mehr]
Berlin, 22. November 2007 - Immer wieder werden in Nigeria Mädchen und Frauen auf Wachen oder in Kasernen vergewaltigt. Die Täter sind Polizisten und Soldaten im Dienst, ihre Opfer Schulmädchen, Schwangere, ältere Frauen. ?Mehr als die Hälfte der Vergewaltigungen, ... [mehr]
Kathrin Schlücking
E-Mail: kathrin.schluecking@gmail.com
Büro des ai-Bezirks Münster/Osnabrück,
C.U.B.A.,
Achtermannstr. 10–12,
48143 Münster
jeden zweiten Donnerstag,
20 Uhr
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-ks- Münster. Im Januar hat die Mediengruppe (1176) mit einem Stand im Theater "Pumpenhaus" über die Arbeit von Amnesty International informiert. Anlässlich des "Jahres der Versöhnung" kam dort das Stück "Winter im Morgengrauen" zur Aufführung. Das Theaterstück basiert auf dem gleichnamigen Roman des dänsichen Autors Jens-Martin Eriksen. "Winter im Morgengrauen" erzählt die Geschichte eines Studenten, der im Auftrag einer Miliz ethnische Säuberungsaktionen durchführt - in einem Land irgendwo in Europa. Die Befehlshaber manipulieren ihn und seine Kameraden derart, dass sie sich vollständig von ihren Wertvorstellungen lösen, der Tod für sie zur Routine wird und sie ihre Mission gewissenhaft durchführen.
In der bühnenadaptierten Fassung des Stückes geht es letztlich um die Beantwortung der Frage der Verantwortlichkeit des Handelns des Protagonisten. Dies wird dem Zuschauer nicht leicht gemacht, denn dieser gerät in einen Zwiespalt von Verständnis und Abscheu. Dieser Zwiespalt wird durch das Lapidare der Erzählung und die Normalität des mörderischen Handelns unterstützt, welche den Zuschauer gleichermaßen heruasfordern.
Geschichten wie diese passieren täglich in Krisenregionen wie dem Kosovo, Somalia oder dem Irak, wobei man sie sich aus einer Perspektive wie der unseren kaum erkären kann.
Die Thematik dieses Stückes hielt die Mediengruppe einem mehr für sehr geeignet, um auf die grundlegende Arbeit von Amnesty International aufmerksam zu machen.
07.08.09, 21:33:07
-ks- Münster. Mit zwei Informationsständen in der Fußgängerzone hat sich die Mediengruppe (1176) im April an einer Amnesty-Kampagne zu sexueller Gewalt an Frauen und HIV-Infektionen in Südafrika beteiligt. Als Anlass hierfür nutzten sie die in diesem Monat stattfindenden Präsidentschaftswahlen in Südafrika. In diesem Zusammenhang, und auch anlässlich des internationalen Frauentages am 8. März, machte Amnesty International mit einer nationalen Kampagne zu sexueller Gewalt an Frauen und HIV/AIDS in diesem Land aufmerksam:
Der Anteil der HIV-positiven Bevölkerung in Südafrika zwischen 15 und 49 Jahren liegt bei knapp 20% , wobei die Mehrheit Frauen sind. Besonders hoch ist die Infektionsgefahr für Frauen in ländlichen Gebieten. Sie sind oft der Gewalt durch ihre Familie, aber auch durch Fremde ausgesetzt. Zusätzlich zu der Erfahrung der Gewalt erleben insbesondere Frauen, die sich mit HIV infiziert haben, dass sie hierfür die Schuld zugewiesen bekommen, isoliert werden und ohne finanzielle, medizinische und rechtliche Unterstützung weiter leben müssen. Die Familien schließen sie aus dem gemeinsamen Verband aus, da sie die "Schmach in ihr Haus" gebracht haben.
Ein Drittel aller Schwangeren in Südafrika ist mit der Immunschwäche infiziert und rund ein Drittel davon überträgt, aufgrund der schlechten medizinischen Versorgung das Virus auf ihr Kind. Viele Kinder sind bedingt durch den Verlust ihrer Eltern, die an der HIV-Erkrankung verstorben sind Waisen. Sie lebenentweder auf der Straße, wo sie wiederum der Gewalt ausgesetzt sind, oder sie werden von Verwandten oder Großeltern aufgezogen - meist ohne Zukunftsperspektive.
Um auf diese Situation aufmerksam zu machen informierte die Mediengruppe an ihrem Stand über Einzelschicksale und die aktuelle Politik der Regierung, die die Ernsthaftigkeit des Problems HIV/AIDS und dessen Folgen nur unzureichend in den Vordergrund stellt. Mit einer Petitionsliste forderten sie den südafrikanischen Botschafter auf, die Hilfeleistungen für HIV-Infizierte und Opfter häuslicher Gewalt zu verstärken.
07.08.09, 21:20:23

-mu- Münster. Pünktlich zum Internationalen Tag gegen die Todesstrafe machte die Mediengruppe von ai Münster (1176) am Samstag dem 11. Oktober mit einem Informationsstand in der Innenstadt Münsters auf das immernoch brisante und höchst umstrittene Thema aufmerksam.
Am 18. Dezember 2007 hat die UN-Generalversammlung eine Resolution gegen die Todesstrafe verabschiedet, die zu einem weltweiten Hinrichtungsstopp aufruft. Inzwischen haben mehr als zwei Drittel aller Staaten weltweit die Todesstrafe per Gesetz oder zumindest in der Praxis abgeschafft. In Asien ist die Todesstrafe jedoch nach wie vor sehr verbreitet. Obwohl die Zahl der Exekutionen sinkt und einzelne Länder die Todesstrafe schon lange nicht mehr angewendet haben, werden in Asien immer noch die meisten Todesstrafen verhängt und vollstreckt. Zum Internationalen Tag gegen die Todesstrafe (10.10.2008) rief Amnesty International mit der Weltkoalition gegen die Todesstrafe deshalb zu weltweiten Aktionen für die Abschaffung der Todesstrafe in Asien auf.
Der von den Mitgliedern der Mediengruppe organisierte Stand in der Ludgeristraße stellte für Vorbeigehende eine Möglichkeit dar sich zu dem Thema der Todesstrafe zu informieren und daraufhin eine Petition mit dem Aufruf gegen die Hinrichtung einer bestimmten Person in Japan zu unterschreiben. Bisher hatte die japanische Regierung Todeskandidaten, deren Namen international bekannt wurden weit seltener hingerichtet, als Unbekannte. Mit jeder Zuschrift erhöht sich für die Inhaftierten die Wahrscheinlichkeit zu überleben und die etlichen Unterschriften, die an diesem Tag in Münster gesammelt wurden, tragen hoffentlich dazu bei, das von der UN-Generalversammlung gesetzte Ziel von einem Hinrichtungsstopp zu erreichen.
23.10.08, 22:51:38

-ks- Münster. Knapp drei Monate vor der Eröffnung der Olympischen Sommerspiele in China, die unter dem Motto "Eine Welt, ein Traum" stehen, hat sich die Menschenrechtslage trotz der Versprechungen der Regierung nicht spürbar verändert. Die Niederschlagung der Proteste in Tibet ist ein weiteres trauriges Beispiel hierfür.
Auf die Menschenrechtslage in China aufmerksam machen wollte die Mediengruppe (1176) von ai Münster mit ihrem Informationsstand zur aktuellen, weltweiten Kampagne "Gold für die Menschenrechte" in der Stadtbüchrei am letzten Freitag (17.04.2008). Dabei bestand für die Interessenten nicht nur die Möglichkeit sich über dieses speziell und hochaktuelle Thema zu informieren, sondern auch mehr über die grundlegende Arbeit von Amnesty International zu erfahren.
21.04.08, 18:30:07
Münster. Gewalt in der Ehe in den USA, Morde an Frauen in Mexiko, Vergewaltigungen in Ruanda: Menschenrechtsverletzungen speziell an Frauen sind leider weltweit Realität. Sowohl im Zusammenhang mit kriegerischen Auseinandersetzungen als auch im häuslichen Umfeld werden Frauen Opfer von Gewalt und Missbrauch - doch dies geschieht oft im Verborgenen.
Darauf aufmerksam machen wollen die Gruppen 1101 und 1176 mit einer Ausstellung, die vom 11. bis zum 31.5.2007 im Fürstenberghaus am Domplatz zu sehen ist.
Fotografien aus aller Welt zeigen Frauen und Mädchen, die Opfer von Menschenrechtsverletzungen wurden. Viele Bilder machen aber auch deutlich, wie couragierte Frauen für ihre Rechte eintreten.
Die Ausstellung befindet sich direkt im Foyer des Fürstenberghauses, das für jeden Interessierten in der Woche ganztägig geöffnet hat.
14.05.07, 16:35:49
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Seit 1995 besteht die Mediengruppe (1176) von Amnesty International im Bezirk Münster-Osnabrück.
Die Mediengruppe setzt sich dafür ein, dass die Aktionen der münsterschen Gruppen in Zeitungen, Radio, Fernsehen und Internet präsent sind. Sie unterstützt die anderen AI-Gruppen aus Münster bei ihrer Pressearbeit und will den Menschen in Münster zeigen, wie sie sich auf lokaler Ebene für die Menschenrechte engagieren können.
Aus diesem Grund produzieren Mitglieder der Gruppe regelmäßig eine eigene Radiosendung "Amnesty on air". Jeweils eine Stunde lang werden hier über aktuelle Menschenrechtsthemen, Aktionen von Amnesty International und lokale Ereignisse, die mit dem Thema Menschenrechte zu tun haben berichtet - und zwischendurch gibt's auch noch gute Musik zu hören! "Amnesty on air" läuft alle zwei bis drei Monate auf der Welle 95.4 (Radio Antenne Münster). Die aktuellen Sendetermine werden hier auf Homepage und auf der Seite des Medienforums Münster angekündigt.
Außerdem gehören Aktionen an speziellen Tagen, wie dem Internationalen Tag der Pressefreiheit (3. Mai), zu den jährlichen Fixpunkten im Terminkalender. Zu diesen und anderen Anlässen wird an Ständen in der Innenstadt über Einzelschicksale informiert und versucht, Münsteranerinnen und Münsteraner für Eilaktionen und Petitionsbriefe zu gewinnen. Immerhin haben über 30 Prozent dieser Eilaktionen Erfolg und verbessern die Lage der Betroffenen.
Die Gruppe besteht aus rund zehn aktiven Mitgliedern zwischen 17 und 27 Jahren. Die Mediengruppe freut sich über jede Unterstützung, sei es durch aktive Mitarbeit in der Gruppe oder durch Spenden. Herzlich willkommen ist jeder, der sich für die Menschenrechte engagieren will und Interesse an Medienarbeit bei Amnesty International hat.
Spendenkonto: Konto 80 90 100, Bank für Sozialwirtschaft Köln (Bankleitzahl 370 205 00) Verwendungszweck: 1176