Berlin, 07. Dezember 2007 - Anlässlich des Internationalen Tags der Menschenrechte (10. Dezember) hat amnesty international (ai) China an das Versprechen erinnert, im Zusammenhang mit den Olympischen Sommerspielen in Peking die Lage der Menschenrechte ... [mehr]
Berlin, 22. November 2007 - Immer wieder werden in Nigeria Mädchen und Frauen auf Wachen oder in Kasernen vergewaltigt. Die Täter sind Polizisten und Soldaten im Dienst, ihre Opfer Schulmädchen, Schwangere, ältere Frauen. ?Mehr als die Hälfte der Vergewaltigungen, ... [mehr]
Kathrin Schlücking
E-Mail: kathrin.schluecking@gmail.com
Büro des ai-Bezirks Münster/Osnabrück,
C.U.B.A.,
Achtermannstr. 10–12,
48143 Münster
jeden zweiten Donnerstag,
20 Uhr
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-sm- Münster. Die Mediengruppe lässt mal wieder von sich hören: Am kommenden Sonntag läuft auf Antenne Münster (95,4 MHz) ab 19 Uhr wieder mal eine Stunde lang die Radiosendung Amnesty on air. Hier gibt es neben den üblichen Nachrichten und Musik dieses Mal ein Interview mit Anja Viohl von „Reporter ohne Grenzen“ zu hören. Sie berichtet über die schwierige Lage von Journalisten im Iran. Im Kulturtipp geht es dieses Mal um den Flüchtlingsfilm „Welcome“. Das preisgekrönte Drama um den jungen Kurden Bilal, der versucht, den Ärmelkanal zu durchschwimmen und so nach Großbritannien zu gelangen, lief vor einigen Wochen im Cinema in Münster. Die Asyl- und die Mediengruppe waren mit einem Stand vor Ort, informierten und fingen Zuschauerreaktionen mit dem Mikrofon ein.
Also, am Sonntag ab 19 Uhr das Radio lauter drehen. Weitere Infos zu den aktuellen Themen gibt es außerdem auf:
www.reporter-ohne-grenzen.de und http://www.amnesty.de/journal/2009/oktober/kino-mit-hohem-wellengang?
16.03.10, 14:25:05

-ks-Münster. Noch bevor man das erste Türchen am Adventskalender öffnen darf, gibt es schon ein kleines Geschenk von der Mediengruppe: Und zwar eine neue Sendung amnesty on air. Also anstatt Türchen am Montagabend lieber die Ohren aufsperren. Die Mediengruppe hat unter anderem mit Monika Lüke gesprochen. Sie ist die neue Generalsekretärin von Amnesty in Deutschland und hat bei ihrem Besuch in Münster über die neue Demand Dignity Kampagne berichtet. Außerdem war das Gruppenmitglied Anna an der Aktion "Dialoge zum Frieden - 1648-2009" beteiligt, bei der sich Schüler mit dem Nah-Ost-Konflikt beschäftigt haben und weiß Interessantes zu berichten. Wie immer gibt es für die Hörer auch aktuelle Menschrechtsnachrichten, einen Kulturtipp und tolle Musik... Reinhören lohnt sich - am 30. November 2009 um 21:00 auf 95,4 MHz!
23.11.09, 22:10:34

-ks- Saarbrücken. Einmal im Jahr kommen sie zusammen: die Mitglieder von Amnesty International in Deutschland. Bei der Jahresversammlung 2009 in Saarbrücken trafen sich am Pfingstwochenende über 500 Deligierte aus dem gesamten Bundesgebiet, um über Anträge zur programmatischen Ausrichtung von Amnesty zu diskutieren und die zentralen Ämter der deutschen Sektion neu zu besetzten. Auch unsere Mediengruppe war mit zwei Vertreterinnen dabei. In diesem Jahr stand auch ein Abschied an: Barbara Lochbihler gibt nach zehn Jahren das Amt als Generalsekretärin ab.
Stefan Keßler, Vorstandssprecher der deutschen Sektion von Amnesty dankte Barbara Lochbihler für das Jahrzehnt, in dem sie an der Spitze der Organisation voller Engagement für die Menschenrechte gekämpft hat. Und während die alte Generalsekretärin die Jahresversammlung nutzte, um sich von den Mitgliedern offiziell zu verabschieden, war die Neue gekommen, um sich vorzustellen. Die 40jährige Monika Lüke, eine promovierte Völkerrechtlerin, wird das Amt in Zukunft bekleiden.
Da es Amnesty immer darum geht, Aufmerksamkeit für die Menschenrechte zu schaffen, durfte natürlich auch bei der diesjärigen Versammlung eine öffentliche Aktion nicht fehlen. Gekleidet in gelbe Amnesty-Westen liefen die Delegierten in einem langen Demonstrationszug von der Kongresshalle zum St. Johanner Markt in der Saarbrücker Innenstadt. Hier endete die Kundgebung mit einem symbolischen Akt, der zeigen sollte, wie wichtig es ist, Menschenrechte grenzübergreifend wirken zu lassen: Die Demonstranten ließen Luftballons für die Menschenrechte steigen, die von dem Wind schnell aus der Stadt herausgetragen wurden.
09.08.09, 14:03:47
-mw- Münster. Im Jahr der Abwrackprämie kennt man das ja: Jedes Modell kommt mal in die Jahre und so musste auch die Radiosendung "Amnesty on air" der Mediengruppe 1176 einmal generalüberholt werden. Das Ergebnis: Zum Glück keine Verschrottung, sondern sogar ein Ausbau. Seit Anfang 2009 gibt es "Amnesty on air" nicht mehr nur eine halbe, sondern eine volle Stunde auf der Frequenz von Antenne Münster (95.4) zu hören. Das heißt: Mehr Platz für Schwerpunktthemen und neue Rubriken, die vorher nicht mehr in die knappen 30 Minuten Sendezeit gequetscht weden konnten. Die Kehrseite der Medaille: Die Sendung gibt es nicht mehr monatlich, sondern nur noch alle zwei bis drei Monate.
Im April ging die Gruppe zum ersten Mal mit einer einstündigen Sendung on air. Neben einem zweiten Nachrichtenblock konnte jetzt noch eine weitere Rubrik untergebracht werden - der "Amnesty Kulturtipp". In jeder Sendung werden jetzt Bücher, Filme oder auch lokale Events und Veranstaltungen vorgestellt, bei denen es um Menschenrechtsthemen geht. Platz ist wie gesagt nun auch für mehr Schwerpunktthemen.
Im April ging es um die aktuelle Lage im Sudan und die Arbeit der Dafur-Hilfe, während sich die letzte Sendung Anfang Juli dem Thema Sri Lanka widmete. Hier konnte ein Kontakt zu der Sri Lanka-Expertin Renate Müller-Wollermann geknüpft werden, die die Gruppe ausführlich über das Thema informierte und später auch für ein Telefoninterview bereitstand. Als weitere Interviewpartnerin konnte eine in Münster lebende Tamilin gewonnen werden. SIe berichtete von den Erfahrungen ihrer Eltern mit dem jahrzehntelangen Bürgerkrieg in Sri Lanka - ein sehr persönliches und spannendes Interview...
07.08.09, 22:06:35
-ks- Münster. Im Januar hat die Mediengruppe (1176) mit einem Stand im Theater "Pumpenhaus" über die Arbeit von Amnesty International informiert. Anlässlich des "Jahres der Versöhnung" kam dort das Stück "Winter im Morgengrauen" zur Aufführung. Das Theaterstück basiert auf dem gleichnamigen Roman des dänsichen Autors Jens-Martin Eriksen. "Winter im Morgengrauen" erzählt die Geschichte eines Studenten, der im Auftrag einer Miliz ethnische Säuberungsaktionen durchführt - in einem Land irgendwo in Europa. Die Befehlshaber manipulieren ihn und seine Kameraden derart, dass sie sich vollständig von ihren Wertvorstellungen lösen, der Tod für sie zur Routine wird und sie ihre Mission gewissenhaft durchführen.
In der bühnenadaptierten Fassung des Stückes geht es letztlich um die Beantwortung der Frage der Verantwortlichkeit des Handelns des Protagonisten. Dies wird dem Zuschauer nicht leicht gemacht, denn dieser gerät in einen Zwiespalt von Verständnis und Abscheu. Dieser Zwiespalt wird durch das Lapidare der Erzählung und die Normalität des mörderischen Handelns unterstützt, welche den Zuschauer gleichermaßen heruasfordern.
Geschichten wie diese passieren täglich in Krisenregionen wie dem Kosovo, Somalia oder dem Irak, wobei man sie sich aus einer Perspektive wie der unseren kaum erkären kann.
Die Thematik dieses Stückes hielt die Mediengruppe einem mehr für sehr geeignet, um auf die grundlegende Arbeit von Amnesty International aufmerksam zu machen.
07.08.09, 21:33:07
Seit 1995 besteht die Mediengruppe (1176) von Amnesty International im Bezirk Münster-Osnabrück.
Die Mediengruppe setzt sich dafür ein, dass die Aktionen der münsterschen Gruppen in Zeitungen, Radio, Fernsehen und Internet präsent sind. Sie unterstützt die anderen AI-Gruppen aus Münster bei ihrer Pressearbeit und will den Menschen in Münster zeigen, wie sie sich auf lokaler Ebene für die Menschenrechte engagieren können.
Aus diesem Grund produzieren Mitglieder der Gruppe regelmäßig eine eigene Radiosendung "Amnesty on air". Jeweils eine Stunde lang werden hier über aktuelle Menschenrechtsthemen, Aktionen von Amnesty International und lokale Ereignisse, die mit dem Thema Menschenrechte zu tun haben berichtet - und zwischendurch gibt's auch noch gute Musik zu hören! "Amnesty on air" läuft alle zwei bis drei Monate auf der Welle 95.4 (Radio Antenne Münster). Die aktuellen Sendetermine werden hier auf Homepage und auf der Seite des Medienforums Münster angekündigt.
Außerdem gehören Aktionen an speziellen Tagen, wie dem Internationalen Tag der Pressefreiheit (3. Mai), zu den jährlichen Fixpunkten im Terminkalender. Zu diesen und anderen Anlässen wird an Ständen in der Innenstadt über Einzelschicksale informiert und versucht, Münsteranerinnen und Münsteraner für Eilaktionen und Petitionsbriefe zu gewinnen. Immerhin haben über 30 Prozent dieser Eilaktionen Erfolg und verbessern die Lage der Betroffenen.
Die Gruppe besteht aus rund zehn aktiven Mitgliedern zwischen 17 und 27 Jahren. Die Mediengruppe freut sich über jede Unterstützung, sei es durch aktive Mitarbeit in der Gruppe oder durch Spenden. Herzlich willkommen ist jeder, der sich für die Menschenrechte engagieren will und Interesse an Medienarbeit bei Amnesty International hat.
Spendenkonto: Konto 80 90 100, Bank für Sozialwirtschaft Köln (Bankleitzahl 370 205 00) Verwendungszweck: 1176