Berlin, 07. Dezember 2007 - Anlässlich des Internationalen Tags der Menschenrechte (10. Dezember) hat amnesty international (ai) China an das Versprechen erinnert, im Zusammenhang mit den Olympischen Sommerspielen in Peking die Lage der Menschenrechte ... [mehr]
Berlin, 22. November 2007 - Immer wieder werden in Nigeria Mädchen und Frauen auf Wachen oder in Kasernen vergewaltigt. Die Täter sind Polizisten und Soldaten im Dienst, ihre Opfer Schulmädchen, Schwangere, ältere Frauen. ?Mehr als die Hälfte der Vergewaltigungen, ... [mehr]
Elisabeth Sprick
Brockhauser Weg 104
49809 Lingen
Telefon: 0591/72843
Email: esprick@gmx.de
Jugendheim der Kreuzkirchengemeinde,
Bäumerstr. 16,
Lingen.
Jeden zweiten und vierten Donnerstag im Monat,
20 Uhr
Lassen Sie sich regelmäßig von uns informieren.
amnesty international informiert Sie auf Wunsch per RSS über die neusten Termine und Einträge auf dieser Seite.
Trotz sorgfältiger Kontrolle übernehmen wir keine Haftung für die Inhalte externer Seiten. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.
Leider existiert bislang kein aktueller Beitrag zu dieser Gruppe.
Bei Interesse wenden Sie sich am besten an den in der Rubrik "Kontakt" genannten Ansprechpartner.

Die Lingener ai-Gruppe besteht seit 1982. Zur Zeit sind wir eine gemischte Gruppe mit acht Mitgliedern von 16 bis über 60 Jahren. Wir treffen uns jeden 2. und 4. Donnerstag im Monat um 20:00 Uhr in dem Jugendheim der Kreuzkirchengemeinde, Bäumerstr.16 in Lingen. Wir freuen uns auf jeden interessierten Menschen, der den Kontakt mit uns sucht. Dabei sind uns Dinge wie Alter oder Beruf völlig egal.
Unsere letzte größere Aktion war das Radeln für die Menschenrechte. Unser jüngstes Mitglied Matthias Wobben hatte die Idee, mit einer großen Radtour Geld für die Menschenrechte zu sammeln. Zusammen mit seinem Freund Sebastian Hüer fuhr er in 12 Tagen von Lingen über Belgien bis nach Frankreich, 2135 Kilometer weit! Bei einem Informationsstand in der Lingener Innenstadt und durch Zeitungsartikel verkauften wir einen Kilometer für 5 DM. Dieses Geld ging als Spende direkt an ai. Wir konnten den Oberbürgermeister von Lingen, Heiner Pott, als Schirmherren gewinnen. Er fuhr sogar eine Etappe mit. Abgesehen von dem Geld haben wir viel Aufmerksamkeit durch Zeitungsartikel und eine Sendung im Radio gewonnen.
Direkt im Anschluss an die Aktion "Radeln für die Menschenrechte" fand eine Ausstellung gleichen Themas in der Stadtbücherei Lingen statt. Das ai-Mitglied Farzin Yavarzadeh gestaltete die Stellwände. Ein besonderer Blickfang war das von Farzin Yavarzadeh gemalte Bild mit dem Titel "Ignorance", das er nach Beendigung der Ausstellung zugunsten amnesty internationals versteigern wollte. Leider war die Resonanz dafür zu gering. Interessenten können sich aber gerne bei dem Künstler melden ( Farzin Yavarzadeh Tel: 0591/9772846).
Nach der Ausstellung in der Bücherei schloss sich im Franziskus-Gymnasium eine speziell auf Kinder und Jugendliche bezogene Ausstellung an. Farzin Yavarzadeh wies die Jugendlichen darauf hin, was ai ist und welche Möglichkeiten ai auch für Jugenliche bietet. Besondere Aufmerksamkeit erregt die Abschlussfeier der Ausstellung bei der weiße Tauben in die Luft gelassen wurden.
Arbeit mit und für Jugendliche. Wir suchen den direkten Kontakt mit Jugendlichen. Wir haben deshalb Ausstellungen in Schulen veranstaltet, wobei wir auf Menschenrechte und amnesty international, aber auch auf die Möglichkeit einer friedvollen Welt hinweisen. In Zukunft wollen wir auch gerne Konzerte veranstalten, es fehlt uns aber noch an Know-How. Deshalb möchten wir an dieser Stelle alle ansprechen, die Lust hätten, etwas zu veranstalten: Ein Konzert oder einen Malwettbewerb, was auch immer. Interessierte müssen keine ai-Mitglieder sein, sondern können auch nur für ein bestimmtes Projekt mitarbeiten. Über diese Schiene wollen wir ai bekannter machen und mehr Öffentlichkeit für das Menschenrechtsthema gewinnen.
In naher Zukunft wird die ai-Gruppe Lingen im Radio zu hören sein. Ein Mal im Monat wird eine 45-minütige Radiosendung auf der der Ems-Vechte-Welle gesendet. Der jeweilige monatliche Termin steht noch nicht fest, aber wir wollen die erste Sendung im November über den Äther schicken. Wir suchen noch Leute, die Lust haben, an der Radiosendung mitzuarbeiten! Die Themen der Sendung sollen sich rund um ai und Menschenrechte drehen. Auch hier müssen Mitarbeiter keine Mitglieder sein. Aufgaben sind noch das Entwickeln eines "Jingles", der Erkennungsmelodie, die Auswahl der jeweiligen Musik der Sendung und auch die Gestaltung der Wort-Beiträge. Außerdem haben wir noch keinen Titel. Wer Lust hat, ist herzlich willkommen.
Wir beteiligen uns an der Aktion "Briefe gegen das Vergessen". Bei dieser Aktion werden monatlich zu drei besonders dringenden Fällen von Menschenrechtsverletzungen Briefe an die jeweiligen verantwortlichen Regierungen entworfen, die dann von den Mitgliedern nur noch unterschrieben und weggeschickt werden müssen. Wir schreiben zum Einen selber solche Briefe, aber gleichzeitig bekommen wir von der Neuenhauser ai-Gruppe jeden Monat vorgedruckte Appellpostkarten zu einem dieser drei Fälle. Diese legen wir dann zusammen mit Informationen an verschiedenen öffentlichen Stellen aus, damit sich auch interessierte Bürger und Bürgerinnen beteiligen können. Zu finden sind die Postkarten in der Stadtbücherei, im Eine-Welt-Laden, in der Bonifatius-Kirche, in der Kreuzkirche und im Franziskus-Gymnasium.
In der nächsten Zeit wollen wir wieder aktiver bei der Gestaltung von Gottesdiensten werden, die ai und/oder die Menschenrechte zum Thema haben. Wir werden dazu evangelische und katholische Gemeinden in der Umgebung von Lingen ansprechen. In Absprache mit den Verantwortlichen der Gemeinde gestalten wir als Gruppe den Gottesdienst mit, indem wir spezielle Texte verlesen, Fälle von Menschenrechtsverletzungen vorstellen oder Szenen darstellen. Nach dem Ende der Messe bieten wir Informationen an und suchen das Gespräch mit der Gemeinde.
Wir nehmen auch an Kampagnen der deutschen Sektion teil. Kampagnen dienen dazu, auf möglichst breiter Basis Öffentlichkeitsarbeit zu leisten. Das Internationale Sekretariat sammelt Informationen und initiiert dann dazu Aktionen. Kampagnen können sich auf bestimmte Länder oder allgemeine Themen beziehen. Diese Kampagnen, an denen sich möglichst viele Gruppen beteiligen sollen, dauern meistens mehrere Monate, in denen die Gruppen zu diesem Thema arbeiten. Es werden Ausstellungen veranstaltet, Informationsstände betreut und vieles mehr. So wird im Oktober die Antifolter-Kampagne auch mit unserer Hilfe starten.
Demnächst werden wir auch wieder mit Fallarbeit beschäftigen. Wir "adoptieren" dabei einen einzelnen Menschen, der von einer Menschenrechtsverletzung betroffen ist. Zum Beispiel ist er oder sie "verschwunden" oder grundlos inhaftiert. Es wird versucht, Informationen zu sammeln und dann durch Briefe Druck auf die verantwortlichen Behörden aufzubauen. Um Informationen zu gewinnen, ist manchmal eine wahre Detektivarbeit nötig. Anfragen im Land der betroffenen Person und Zusammenarbeit mit lokalen Menschenrechts- oder vergleichbaren Gruppen können nötig sein. Es können aber auch Angehörige von Gefangenen oder Verschwundenen unterstützt werden. Immer aber geht es um eine benennbare Person.
Immer wieder mal stehen wir mit Informationsständen in der Lingener Innenstadt. Wir wollen damit auf die Menschenrechte aufmerksam machen und die Arbeit von amnesty international vorstellen.