TatWort meets Amnesty: Slammen für die Menschenrechte im Cuba Nova

Am Montag, den 19. Dezember 2016, veranstaltete das Cuba Nova in Kooperation mit der Amnesty International Hochschulgruppe Münster einen Poetry Slam der besonderen Art. Auf der TatWort-Bühne des Cuba Nova wurden menschenrechtsrelevante Themen zum Leben erweckt. Ob Rassismus, Frauenrechte, Pressefreiheit, Frieden… alles wurde angesprochen, auf alles wurde aufmerksam gemacht!

Der Amnesty-Slam war aus Sicht der Veranstalter und der Hochschulgruppe ein großer Erfolg. Das Cuba war gefüllt, die Atmosphäre war großartig und am separaten Amnesty-Stand konnten am Eingang zusätzlich Petitionsunterschriften und Spenden eingesammelt werden.

Gegen 20.30 Uhr wurde der Poetry Slam eröffnet. Dann hieß es für die Poetinnen und Poeten: The stage is yours. Sechs Künstlerinnen und Künstler aus ganz Deutschland, darunter Miedya Mahmod, Jasmin Sell, Zwergriese, Sven Hensel, Mitch Miller und Nico Siolis, berührten und begeisterten mit ihren kreativen und biographischen Texten in 3 Slam-Runden das Publikum. Dieses vergab am Ende Punkte und bewertete die Auftritte in Form von der Stärke seines Applauses. Es wurde wortgewandt, witzig, ironisch, tiefsinnig, politisch und kritisch. Es wurde gelacht, geweint, applaudiert und zum Nachdenken angeregt. Der TatWort meets Amnesty-Slam war ein rundum gelungener Abend.

Ins Finale schafften es schließlich Sven Hensel und Zwergriese, die in einer letzten Wettkampfrunde ihren Emotionen und Gedanken freien Lauf ließen. Um kurz vor 11 wurde der Sieger gekürt. Der junge Bochumer Sven Hensel gewann den Amnesty-Slam im Cuba Nova.

Der Abend war jedoch für alle Beteiligten ein Gewinn. Mit der Aktion wurde ein besonders positives Statement kurz vor Weihnachten gesetzt: Worte der Freiheit finden Sprecher und Gehör!

Die Amnesty International Hochschulgruppe bedankt sich bei den Wortkünstlerinnen und -künstlern, bei Stefan Schwarze und Andreas Weber aus dem Cuba Nova und selbstverständlich bei den zahlreich erschienenen Gästen!

In der kommenden Woche wird auf der Homepage ein ausführlicher Podcast zum Poetry Slam erscheinen. Hört gerne rein!

Im Anschluss wünscht euch die Amnesty International Hochschulgruppe ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest! Wir freuen uns auf weitere Amnesty-Aktionen und eure tatkräftige Unterstützung im neuen Jahr 2017.

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Amnesty International Briefmarathon: Briefrekord und Eindrücke

Der 24-Stunden-Plus-Stand der Münsteraner Hochschulgruppe von Amnesty International war dieses Jahr wieder ein voller Erfolg. Insgesamt wurden 2585 Briefe an diverse Einzelfälle beispielsweise in der Türkei, Indonesien und der Mongolei verfasst.

Zu ihren Eindrücken habe ich stellvertretend Anika befragt. Als insgesamt gut geplante Aktion und trotz des Regens am Samstag waren wir in der Lage, 900 Briefe mehr als noch im letzten Jahr zu versenden. Positiv hob sie ebenfalls die Stimmung und die Zusammenarbeit am Stand hervor, die trotz der hohen Anzahl von Fällen erfolgreich verlaufen ist. Ein besonderen Moment konnte sie als Lehramtsstudentin erleben, als zwei Oberstufenschüler durch Motivation eines Lehrers selbst zum Stand kamen um jeden Fall einzeln zu unterstützen. Insgesamt blickt Anika positiv auf die Zeit am Stand zurück und glaubt, das jeder Involvierte etwas positives mitnehmen konnte.

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Worte der Freiheit – Tatwort Poetry Slam meets Amnesty International

 

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Tatwort in gewohnter Topqualität, dieses Mal mit einem frischen gelben Anstrich!

Die Amnesty International Hochschulgruppe lädt zusammen mit dem TatWort Slam am 19. Dezember zu einer Sonderausgabe des wohl bekanntesten und größten Poetry Slam Münsters im Cuba Nova ein. Weitläufig bekannte Stars der Szene und regionale Newcomer widmen sich wortakrobatisch und kreativ menschenrechtsrelevanten Themen wie Pressefreiheit, Integration oder Kinderrechten.

Tickets könnt ihr hier bekommen: http://www.tatwortimnetz.de/  AK: 7,- // VVK: 5,-

WANN: 19.12.16 Beginn: 20 Uhr WO: Cuba Nova Münster

 

 

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Amnesty International Briefmarathon: 24 Stunden-Plus-Stand

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Zum 68. Geburtstag der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte veranstaltet Amnesty International auch diesen Dezember wie in jedem Jahr einen weltweiten Briefmarathon. Im Rahmen dessen drücken hunderttausende Menschen aus allen Regionen der Welt denen, die unter Menschenrechtsverletzungen wie Folter oder ungerechtfertigter Inhaftierung leiden, ihre Solidität aus und üben gleichzeitig Druck auf jene aus, die die Menschenrechte missachten.
Im letzten Jahr wurden weltweit beinahe vier Millionen und allein aus Deutschland mehr als 255.000 Appelle und Solidaritätsschreiben verschickt. Die Aktion verdeutlicht jedes Mal aufs Neue die enorme Kraft der Amnesty-Bewegung: Die Briefe zeigen den Betroffenen und ihren Familien, dass sie nicht allein sind, und sie setzen MenschenrechtsverletzerInnen weltweit unter Druck.

Nach dem großen Erfolg der 24 stündigen Stand-Aktion im letzten Jahr beteiligt sich die Münsteraner Hochschulgruppe dieses Jahr noch intensiver und vor allem noch länger am weltweiten Amnesty International-Briefmarathon zum internationalen Tag der Menschenrechte: mit einem 24-Stunden-Plus-Stand.

Von 18 Uhr am 09. Dezember bis 21 Uhr tief in den Samstagabend hinein am 10. Dezember werden wir durchgängig an einem Stand an der Überwasserkirche Unterschriften für verschiedene Amnesty-Einzelfälle sammeln. Begleitet wird die Aktion von einem bunten Rahmenprogramm inklusive Glühwein, musikalischen Gästen und dem Besuch des Amnesty-Weihnachtsmanns.

Kommt vorbei, denn nur gemeinsam können wir etwas bewirken: Jeder Brief kann Trost spenden! Jeder Brief kann Leben retten! Jeder Brief zählt!

 

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Gegen Rassismus und Hate Crimes

Die Hochschulgruppe bedankt sich für 247 Unterschriften gegen rassistische Gewalt und Spenden in Höhe von 82,47 Euro. Vergangenen Samstag haben Aktivisten und Aktivistinnen der Hochschulgruppe den Tag in der Stubengasse verbracht. Dort haben wir unsere Schilder aufgestellt und mit den Passanten und Passantinnen über zunehmende rassistische Gewalt und rassistische Strukturen in Deutschland gesprochen. Wir freuen uns über den Zuspruch und die Unterstützung, die wir von vielen Münsteranern und Münsteranerinnen dafür erhalten haben.

Hate Crimes und institutioneller Rassismus sind leider weiterhin und immer mehr gegenwärtige Probleme – auch in unserer Gesellschaft, auch in unserer Region. Im Jahr 2015 verzeichneten die Behörden 1.031 rassistisch motivierte Straftaten gegen Flüchtlingsunterkünfte. Im ersten Jahresdrittel 2016 allein meldeten die Behörden schon 347 weitere solcher Straftaten. Bei solchen Hate Crimes handelt es sich um Verbrechen, die motiviert durch Hass und ideologischen Rassismus verübt werden. Sie richten sich gegen Geflüchtete, People of Color, schwarze Menschen, Menschen anderer Religionen und sexueller Orientierungen.

Dank der Teilnehmenden konnten wir 247 Unterschriften sammeln, mit deren Hilfe wir an der Situation in Deutschland etwas verändern können. Trotz der Kälte standen wir den ganzen Tag für Fragen und Gespräche zur Verfügung und konnten spannende Dialoge führen und motivierende Begegnungen machen.

Ein weiteres Mal gelang es uns mit der Hilfe der Münsteraner und Münsteranerinnen ein Zeichen gegen Rassismus setzen!

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