Ist das Boot zu voll? Ausstellung zu Bootsflüchtlingen im Stadthaus 1 und H1, Münster

Die Ausstellung “Ist das Boot zu voll?” der Asyl- und die Hochschulgruppe, bringt das Thema Bootsflüchtlinge nach Münster

Gestorben an den EU-Außengrenzen. Ertrunken im Mittelmeer. Leichen geborgen, wo Deutsche, Engländer oder Franzosen Urlaub machen. Die Tagesnachrichten berichten von jungen Männern, Frauen und Familien, die in kleinsten Fischerbooten eine gefährliche Reise antreten – ohne am Ziel willkommen zu sein.

Ausstellung “Ist das Boot zu voll?”
Donnerstag, 3. Mai 2012 bis Montag, 21. Mai 2012 im Stadthaus 1, Klemensstraße 10, Münster

Dienstag, 22. Mai bis Dienstag, 5. Juni 2012 im Foyer des H1, Hindenburgplatz 10-12, Münster

Faltblatt Ausstellung Bootsfluechtlinge

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StuPa unterstützt Amnesty-Polizeikampagne

Das Studierendenparlament (StuPa) der Münsteraner Universität hat sich gestern in einer Abstimmung entschieden, Forderungen der Amnesty-Kampagne “Mehr Verantwortung bei der Polizei” zu unterstützen.

Der Antrag des Unabhängigen Fachschaftenforums (uFaFo) bezog sich dabei auf die beiden Kernforderungen der Kampagne, die im letzten Jahr von der deutschen Sektion geführt wurde. Dabei werden zum einen eine allgemeine Kennzeichnungspflicht für Polizisten, sowie unabhängige Untersuchungskommissionen bei mutmaßlichen Fällen von Polizeigewalt gefordert. Florian Zeidler und Elisabeth Beckmann von der Amnesty International Hochschulgruppe wurden zur gestrigen Sitzung des Parlamentes eingeladen, um die Kampagne vorzustellen. In der folgenden Abstimmung sprach sich eine große Mehrheit für die Annahme des Antrages aus. Nun wird sich das StuPa in einer Stellungnahme gegenüber der Landesregierung dafür aussprechen, dass die Amnesty-Forderungen bei der Polizei NRW umgesetzt werden.

Wir als Amnesty International Hochschulgruppe freuen uns, dass sich die Vertreter der Studierendenschaft in Münster für eine verstärkte Transparenz in der Polizeiarbeit einsetzen und hoffen, dass dies auch einen Einfluss auf die Landespolitik haben wird.

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17.4.2012 – “KAHLSCHLAG” Film im Cinema

Zusammen mit attac präsentiert die Amnesty International Hochschulgruppe am 17.04. um 19 Uhr die Dokumentation “Kahlschlag”.

Dieser Film erzählt von der Lage der brasilianischen indigenen Bevölkerung, die vielfach unter der Zerstörung ihres Lebensraumes durch multinationale Agrarkonzerne leiden.

Weiter Informationen finden Sie unter www.kahlschlag-derfilm.de.

Gemeinsam mit dem Regisseur Marco Keller und Carla Noever Castelos von der Amnesty Hochschulgruppe wird im Anschluss eine Diskussion über die Entstehung des Films und die Lage der indigenen Bevölkerung stattfinden.

Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher!

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START INS SOMMERSEMESTER 2012

Wie jedes Semester freuen wir uns auch wieder im SS 2012 über neue Gesichter! Unser erstes Treffen findet am Montag, den 2. April um 20 Uhr in der ESG statt.
Wir werden uns dieses Semester vor allem der aktuellen amnesty-Kampagne zu den EU-Außengrenzen widmen. Weiterlesen

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Neues Semesterthema: EU-Außengrenzen

Großes Thema im Sommersemester 2012 in Münster wird die EU-Flüchtlingspolitik sein.

Besonders im Zusammenhang mit Bootsflüchtlingen nach dem arabischen Frühling sind Flüchtlinge, die auf dem Seeweg unter oft dramatischen Bedingungen versuchen in Europa einzureisen, verstärkt in den Fokus der Medien geraten.

Die EU reagiert, in dem sie versucht, die Flüchtlinge noch auf dem afrikanischen Kontinent zu stoppen, oft in Zusammenarbeit mit Regimes wie der ehem. Gaddhafi-Regierung in Libyen.

Auf dem europäischen Kontinent haben sich die ohnehin schlechten Lebensbedingungen in vielen südeuropäischen Auffanglagern noch weiter verschärft. 2011 stellte der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte fest, dass die Bedingungen, in denen in Griechenland Flüchtlinge aufgenommen werden, erniedrigenden unmenschlichen Behandlungen gleichkommen.

Immer wieder in der Kritik steht außerdem die Dublin-II-Verordnung der EU, die die Verteilung der Asylsuchenden in Europa regeln soll. Einfach gesagt schreibt sie fest, dass ein Flüchtling nur in dem Land, das er in der EU zuerst betreten hat, Asyl beantragen darf. Dies führt natürlich dazu, dass in Binnenländern, wie z.B. Deutschland, viel weniger Asylanträge gestellt werden dürfen wie in Ländern der EU-Außengrenzen.

Zusammen mit der Asylgruppe planen wir im Sommersemester einige Aktionen zu diesem Thema. Die Asylgruppe wird eine Ausstellung dazu veranstalten (s. Asylgruppe Münster), sowie einige Filme dazu zeigen.

Des Weiteren möchten wir einige Vortrags- und Diskussionsabende zu den oben angesprochen Themen organisieren.

Sobald die Termine feststehen, werden wir sie hier veröffentlichen.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, uns bei unserer Arbeit zu unterstützen (neue Ideen sind immer willkommen!).

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